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Bewerbung: Die 10 meistgenannten Hobbys

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören auch ein paar Zeilen, in denen der Bewerber etwas über seine Aktivitäten in der Freizeit erzählt. In der täglichen Arbeit mit Kandidatenportfolios ist uns aufgefallen, dass manche Hobbys besonders favorisiert werden.

 

 

Unsere »Best of Hobbys«-Liste:

  1. kochen
  2. lesen
  3. fotografieren

MobX Conference in Berlin- we met the experts!

Diese ausschliesslich englisch-sprachige Konferenz richtete sich an alle, die sich mit User Experience, Interface und Mobile Context auseinander setzen. Das Publikum bestand aus einer bunten Mischung von Entwicklern, Interaction- und Visual Designern. Auch ich habe mich im gemütlichen Saal des »Heimathafens« in Neukölln unter die Meute gemischt und schlau gemacht.
Der Schwerpunkt lag in der Reflektion, in welchem Kontext welche Apps/Gadgets für welches Device sinnvoll und »usable« sind. Brauchen wir als User alle Funktionalitäten immer und überall verfügbar?

Mein Fazit: Der mobile Kontext ist in jedem Fall ein anderer als die Desktop-Situation. Es ist nicht immer sinnvoll, alle Funktionalitäten Mobil anzubieten. Allzu viele Informationen in mobilen Anwendungen überfordern in der Regel das Medium und den Nutzer.

Relaunch bei »dasauge«

Das Design-Netzwerk dasauge präsentiert sich seit letzter Woche in einer runderneuerten Fassung. Der Relaunch bietet dem Nutzer noch mehr Beteiligungsmöglichkeiten in einer komfortableren Oberfläche und die Integration von Drittanbieter-Zugängen wie OpenID und Facebook. Die nunmehr vorliegende dasauge-Version »6.0« verpackt die neuen Funktionen in einem von Grund auf neu gestalteten Gewand – selbst das Logo ist eine Neuentwicklung.

Gestaltung
Bei der Gestaltung hat das Berliner Portal wieder einen Neubeginn gewagt. Das letzte Design, das in seiner Grundstruktur auf 2004 zurückgeht und seither wiederholt behutsam überarbeitet wurde, wurde durch ein neues Layout abgelöst. Größere Bilder, präsentere Suchmasken und weniger Scrollen sind die angenehmen Folgen der neuen Menü-Navigation: Die hierdurch entfallene linke Spalte der Vorfassung hinterlässt nun deutlich mehr Platz für die Hauptspalte. Dies wird bereits auf der Startseite sichtbar, wo sich »die neuesten Portfolios« nun in fast dreifacher Größe präsentieren können. Überhaupt möchte »dasauge« die Inhalte seiner Nutzer noch mehr in den Vordergrund stellen: die neue Nutzeroberfläche mit viel Weißraum, warmen Grautönen und der traditionellen Akzentfarbe Gelb hält sich stärker zurück und wird erst bei Überfahren mit der Maus »aktiver«. Auch technisch schöpft der neue Auftritt mit HTML5, CSS3, Webfonts und Mikroformaten die Möglichkeiten aller modernen Webtechnologien aus.

Hinter den Kulissen: Ulrike Walther stellt sich vor.

1. Was hast du gemacht, bevor du zu DESIGNERDOCK kamst?
Ich war in verschiedenen leitenden Positionen in Network-Agenturen tätig, u.a. in der Geschäftsführung bei Scholz & Friends Wien und BBDO Düsseldorf.
2. Was reizt dich an der Personalarbeit?
Personalarbeit ist der Schlüssel zu erfolgreicher Agenturarbeit. Werbung ist ein People’s Business und nur wenn die »richtigen« Bewerber mit der »richtigen« Agentur zusammengebracht werden, können herausragende Kampagnen entstehen. Mein Job, ist  es, im Gespräch mit Karteimitgliedern eine Job-Positionierung zu erarbeiten, damit wir gezielt die Augen für entsprechende Stellen aufhalten können.
3. Gibt es »No-Gos« innerhalb eines Bewerbungsverfahrens, die du dennoch immer wieder erlebst? Hast du einen Ratschlag worauf man unbedingt achten sollte?
Ach ja, da gibt es immer wieder Klassiker wie  – Rechtschreibfehler in Lebensläufen – zu spät kommen zum Job-Interview – im Kreativbereich: Arbeiten im Portfolio unrichtigerweise als seine eigene Arbeit ausgeben – u.v.m.

Einreichungsphase: ADC Nachwuchswettbewerb

Auf in eine neue Runde! Bereits zum 28. Mal sucht der Art Directors Club die kreativsten, innovativsten oder schlichtweg besten Arbeiten der Kreativ-Youngsters! Bis zum 8. November 2011 können interessierte Studenten, Absolventen oder Berufsanfänger ihre besten Arbeiten einreichen – die Gewinner werden auf den Junior Awards am 11. Mai 2012 im Rahmen des großen ADC Festivals in Frankfurt am Main gekürt. Die ADC Wettbewerbskategorien sind: Craft, Klassische Medien, Digitale Medien, Grafik und Design, Editorial, Räumliche Inszenierung und Ganzheitliche Kommunikation. Neu in diesem Jahr: in der Kategorie Film können ab sofort auch 3D-Filme eingereicht werden. Hier gehts zur Teilnehmerplattform.

Wiener Agenturlandschaft

Wien genießt eine Sonderstellung, da sich die Agenturlandschaft in Österreich stark auf Wien konzentriert – Wien ist Hotspot!

Viele Unternehmen haben in Wien ihre Zentral- und Osteuropa Hubs.
Das gilt auch für die Agenturszene. Sowohl lokale -, als auch Netzwerkagenturen erbringen überregionale Kreations- und Beratungsleistungen.
Die österreichische Agenturszene unterliegt einer starken Dynamik. Große, namhafte Agenturmarken (wie z.B. Grey, Saatchi&Saatchi, McCann Erickson) sind als potenzielle Arbeitgeber vom Markt verschwunden, es gibt viele lokale Creative Boutiques, eine Neugründung folgt der nächsten, die Agenturgröße liegt fast ausnahmslos bei um die 10 Mann. Der Trend geht weg von einer langfristigen, umfassenden Agenturzusammenarbeit, Aufträge werden in Projektbeauftragungen zerlegt und die durchschnittliche Kundenbehaltefrist ist den letzten 10 Jahren von ca. 7 auf ca. 3 Jahre gesunken. Genau diese Entwicklungen sind es, die Dynamik und Spannung in den Jobmarkt bringen. 

Mit Social Media zum neuen Job?

Anne-Friederike Heinrich befragte für die Schweizer Werbewoche unsere drei Beraterinnen aus der Zürcher Designerdock-Filiale, Beate Reuther, Maya Schneeberger und Marion Willim, welche Rolle Social Media im Bewerbungsprozess spielen und wie sich die Bewerber- und Stellensuche in Zukunft verändern wird.

WW: Designerdock hat im Februar eine Umfrage zur Bedeutung von Social Media bei der Stellensuche gemacht. Wie wichtig sind Twitter, Facebook, Xing und andere Soziale Netzwerke bei der Suche nach einem neuen Job?
Beate Reuther: Obwohl Social-Media-Plattformen ständig an Bedeutung gewinnen, sind Social Media bei der Jobsuche im Vergleich zu den klassischen Quellen noch nicht wirklich relevant und liegen im hinteren Mittelfeld. Demgegenüber hat das persönliche Netzwerk bei der Suche nach interessanten Stellen an Bedeutung gewonnen und steht bei den Befragten zum ersten Mal an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz liegen die bekannten Online-Portale, dicht gefolgt von den Websites der Agenturen und Unternehmen. Das bedeutet aus unserer Sicht, dass Social Media zurzeit noch vorwiegend privat genutzt werden, nämlich zur digitalen Vernetzung und als Multiplikator für den Ausbau des persönlichen Netzwerks. Für das Employer Branding werden Social Media dagegen immer wichtiger. Unternehmen, die sich auf Xing, Twitter oder Facebook präsentieren, geben interessierten Kandidaten die Möglichkeit, schon einmal ein wenig in die Firma hineinzuschauen. Das kann ihnen bei sehr gesuchten Kandidaten entscheidende Vorteile verschaffen.

In eigener Sache: Unser Frankfurter Büro wird 10

In diesem Monat feiert unser Frankfurter Büro sein zehnjähriges Jubiläum. In dieser Zeit war die hessische Dependance Zeuge einiger eklatanter Veränderungen auf dem Frankfurter Kreativmarkt. Vom Erfolg und Rückzug großer Netzwerk-Agenturen, über die Boom- und Flautephasen der Branche bis zur Renaissance der Frankfurter Kreativszene.
Unsere Geschichte ist eng verbunden mit den Veränderungen der Frankfurter Agenturszene. Als wir am 1. September 2001 anfingen, war der Markt noch geprägt von den großen internationalen Netzwerkagenturen, wie z.B. J. Walter Thompson, Young & Rubicam, Saatchi & Saatchi oder McCann Erickson sowie einer boomenden Kreativszene. Nur zehn Tage nach der Gründung sorgten die Terroranschläge vom 11. September für einen kolossalen Marktzusammenbruch. Was dann folgte, war eine Marktbereinigung.

Unser GF Robert Mende im Interview…

…mit den Machern von »Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis«. Wir wollen ein bisschen Werbung für das gerade erschienene 352 Seiten starke Hardcover-Kompendium machen. Neben zahlreichen Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern, steht auch unser Geschäftsführer von DESIGNERDOCK Hamburg in einem Interview Rede und Antwort:

Robert Mende, Sie waren selbst mehrere Jahre in der Werbung tätig bevor Sie die Leitung von DESIGNERDOCK Hamburg übernahmen. Wie kam es damals dazu?
Nach einer Zeit von mehr als 15 Jahren als Berater in unterschiedlichen Werbagenturen in Hamburg und zwei Stationen als Werbeleiter in Hamburger Unternehmen stand ich vor der Frage, in welche Richtung sich meine berufliche Karriere weiter entwickeln sollte. Das Angebot von Designerdock, für das Hamburger Büro Verantwortung zu übernehmen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war ziemlich schnell von dem Gedanken begeistert, meine Erfahrungen aus den Agenturen und meine gute Vernetzung in Hamburg nutzen zu können, um gute Leute in die passenden Positionen vermitteln und dabei selbständig arbeiten zu können.

Hinter den Kulissen: Unser Gründer im Interview.

Was hast du gemacht bevor du zu Designerdock kamst?
Ich bin in Sydney aufgewachsen. Nach der Schule reiste ich nach Europa und lernte Griechisch. Dann ging ich in die USA und studierte u. a. Japanisch bzw. Sprachwissenschaften und verdiente als Au Pair und Lastwagenfahrer mein Geld. In San Francisco fand ich über einen Kontakt zu Apple Macintosh meinen Weg in die Kreativindustrie. Anschließend ging ich nach Europa und unterrichtete u. a. drei Jahre an der FH Potsdam im Fachbereich Design bevor ich Designerdock gründete.

Was reizt dich an der Personalarbeit?
Es macht Spaß Bewerbern und Agenturen dabei zu helfen sich zu finden.

Gibt es »No-Gos« innerhalb eines Bewerbungsverfahrens, die du dennoch immer wieder erlebst? Hast du einen Ratschlag worauf man unbedingt achten sollte?
Ein Spezialist sollte sich z.B. nicht als Allrounder positionieren und umgekehrt. Und sich immer weiterbilden und dort arbeiten, wo man etwas lernt (auch über sich selbst).