Posts Tagged ‘Geld’

10 Tipps zur Befristung von Arbeitsverhältnissen

By Lorenz Mayr
on 16/11/11

Fehler in der Befristung führen unweigerlich zu einem Dauerarbeitsverhältnis!
Die befristete Einstellung ist in Zeiten der wirtschaftlichen Erholung tägliche Praxis in Unternehmen und Agenturen geworden. Die Mehrzahl der Befristungen erfolgt auf Zeit und ohne besonderen Grund. Dies ist grundsätzlich maximal bis zu einer Dauer von 2 Jahren möglich. Daneben ist eine Befristung gemäß Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) aber auch aus besonderen Gründen wie Vertretungen oder bei vorübergehendem Bedarf möglich. Allerdings treten beim einen wie beim anderen in der Praxis Fragen auf. Im folgenden geht es im wesentlichen um die Befristung ohne Sachgrund.

Relaunch bei »dasauge«

Das Design-Netzwerk dasauge präsentiert sich seit letzter Woche in einer runderneuerten Fassung. Der Relaunch bietet dem Nutzer noch mehr Beteiligungsmöglichkeiten in einer komfortableren Oberfläche und die Integration von Drittanbieter-Zugängen wie OpenID und Facebook. Die nunmehr vorliegende dasauge-Version »6.0« verpackt die neuen Funktionen in einem von Grund auf neu gestalteten Gewand – selbst das Logo ist eine Neuentwicklung.

Gestaltung
Bei der Gestaltung hat das Berliner Portal wieder einen Neubeginn gewagt. Das letzte Design, das in seiner Grundstruktur auf 2004 zurückgeht und seither wiederholt behutsam überarbeitet wurde, wurde durch ein neues Layout abgelöst. Größere Bilder, präsentere Suchmasken und weniger Scrollen sind die angenehmen Folgen der neuen Menü-Navigation: Die hierdurch entfallene linke Spalte der Vorfassung hinterlässt nun deutlich mehr Platz für die Hauptspalte. Dies wird bereits auf der Startseite sichtbar, wo sich »die neuesten Portfolios« nun in fast dreifacher Größe präsentieren können. Überhaupt möchte »dasauge« die Inhalte seiner Nutzer noch mehr in den Vordergrund stellen: die neue Nutzeroberfläche mit viel Weißraum, warmen Grautönen und der traditionellen Akzentfarbe Gelb hält sich stärker zurück und wird erst bei Überfahren mit der Maus »aktiver«. Auch technisch schöpft der neue Auftritt mit HTML5, CSS3, Webfonts und Mikroformaten die Möglichkeiten aller modernen Webtechnologien aus.

Sicherheit – welche Sicherheit?

By Ann Krombholz
on 20/10/11

Immer wieder erlebe ich bei meiner Arbeit, dass zwischen Unglücklich-Sein und Veränderung für viele das Thema Sicherheit steht: Sie stellt sich ihnen mit breiter Brust in den Weg und verhindert jede Umgestaltung.
Sicherheit: von welcher Sicherheit sprechen wir eigentlich? Was ist denn genau genommen sicher? Es ist erstaunlich, diese Ausprägung von Sicherheit hat keine Generation vor uns gekannt und so wird es sie wohl auch nie mehr geben. Dabei ist sie so jung und steht auf einer fragwürdigen Basis: Erst seit den 50er-Jahren gab es mehr Sicherheit für einen großen Teil der Bevölkerung – und das trotz Kuba- und Erdöl-Krise, dem Eisernen Vorhang mit atomarer Aufrüstung und kaltem Krieg! Wer hat uns eigentlich gesagt, unser Leben könnte sicher sein? Da hat doch Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer (können Sie sich an die Werbung erinnern?) wirklich gute Arbeit geleistet! Die Folgen kennen wir alle, die einen mehr, die anderen weniger: lieber verharren als etwas verändern, denn die Angst vor der Ungewissheit lähmt und schreckt uns. Vielleicht ist die Sicherheit wie ein heißes Vollbad, zunächst wohlig, aber wenn man zu lange darin bleibt, wird man träge, müde und passiv.

Date beim Werbekongress

Letztes Wochenende fand der Werbekongress in Berlin statt. Um es gleich zu sagen: es hat uns, wie auch schon in den Jahren zuvor, wieder großen Spaß gemacht dabei zu sein. Die gute Laune der Messeteilnehmer sorgte schon am frühen Samstagmorgen beim Aufbauen der Messestände für eine tolle Atmosphäre. Wir waren auf der richtigen Veranstaltung! Ab 10 Uhr gab es ein fröhliches Speed Dating bei dem Anke Krey (Personalberatung Design, Berlin) unser Gesprächspartner für alle Teilnehmer war. Wir fanden dies eine sehr effiziente Art sich kennenzulernen. Das sauersüße eisgekühlte Getränkeangebot an unserem Stand gefiel den Besuchern offensichtlich.

Unser »Werbekongress 2011« flickr Album.

Unser GF Robert Mende im Interview…

…mit den Machern von »Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis«. Wir wollen ein bisschen Werbung für das gerade erschienene 352 Seiten starke Hardcover-Kompendium machen. Neben zahlreichen Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern, steht auch unser Geschäftsführer von DESIGNERDOCK Hamburg in einem Interview Rede und Antwort:

Robert Mende, Sie waren selbst mehrere Jahre in der Werbung tätig bevor Sie die Leitung von DESIGNERDOCK Hamburg übernahmen. Wie kam es damals dazu?
Nach einer Zeit von mehr als 15 Jahren als Berater in unterschiedlichen Werbagenturen in Hamburg und zwei Stationen als Werbeleiter in Hamburger Unternehmen stand ich vor der Frage, in welche Richtung sich meine berufliche Karriere weiter entwickeln sollte. Das Angebot von Designerdock, für das Hamburger Büro Verantwortung zu übernehmen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war ziemlich schnell von dem Gedanken begeistert, meine Erfahrungen aus den Agenturen und meine gute Vernetzung in Hamburg nutzen zu können, um gute Leute in die passenden Positionen vermitteln und dabei selbständig arbeiten zu können.

Erfolg, was ist das eigentlich?

By Ann Krombholz
on 19/07/11

Neulich hatte ich ein Bewerbungsgespräch, da fragt mich mein Gegenüber tatsächlich: »Sind Sie erfolgreich?« Was für eine Frage! Was soll ich sagen: Ich habe inzwischen zusätzliche Aufgaben übernommen, mein Verantwortungsbereich ist mit den Jahren gewachsen, die Projekte laufen (meistens) sehr gut. Und verdienen tue ich auch besser als früher! Klar bin ich erfolgreich!

Kaum zuhause, hat mich die Frage nicht mehr losgelassen. Wenn ich es mir so recht überlege, habe ich mit Erfolg immer etwas anderes verbunden. Ich fahre keinen Porsche, meine Wohnung ist zwar hübsch, aber kein Eigentum, beim Urlaub rechne ich und wenn die Zauberfee vorbei käme, hätte ich noch einige Wünsche offen. Nein, also erfolgreich…

Aber was bedeutet Erfolg? Hat er mit Geld zu tun? Oder mit der Verantwortung, die man übernimmt bzw. übertragen bekommt? Misst sich Erfolg an dem, was man tut, oder an dem, was man dafür bekommt – wie Anerkennung, Ehre, Geld? Ab wie viel Geld ist man eigentlich erfolgreich? Und geht es hier um Anerkennung, die ich mir selber gebe oder eine, die von außen kommt?

Hinter den Kulissen: Torsten Haase stellt sich vor.

Wir freuen uns heute Torsten vorstellen zu können, er arbeitet im Berliner Büro und betreut unsere Kandidaten aus dem Online-Bereich.

1. Was hast du gemacht bevor du zu Designerdock kamst?
Nach meinem Studium in Berlin und London war ich zunächst in der Werbung tätig. Anschließend bin ich zu Pixelpark gewechselt, wo ich bis zuletzt als Artdirector gearbeitet habe. Dann reizte mich die freie Arbeit und ich habe mit Kollegen ein Netzwerk für Design und Konzeption interaktiver Szenarien gegründet. Seither war ich als freier Artdirector und Kreativ-Berater für Agenturen tätig.

2. Was reizt dich an der Personalarbeit?
Das Feld Interactive/Digital Design ist recht umfassend und stellt sehr spezielle gestalterische und inhaltliche Anforderungen. Da gute Kandidaten in dieser Branche extrem rar sind, wird jede Stellenbesetzung zu einer Herausforderung. Ich mag diese tägliche Herausforderung, sowie das Zwischenmenschliche, das dieser Job mit sich bringt. Es freut mich, wenn Kandidaten mir ihr Vertrauen schenken und offen für meine Ratschläge sind. Täglich treffe ich interessante Kandidaten und Kunden, sehe tolle Mappen und erfahre Neues über zukunftsweisende Konzepte und Technologien. Eine erfolgreiche Vermittlung ist jedes Mal ein sehr schönes Gefühl. Wenn der Kandidat sich freut, weil er optimal platziert wurde, und der Kunde weiß, dass er einen wertvollen Mitarbeiter gewonnen hat, weiß auch ich: die tägliche Arbeit und Hartnäckigkeit hat sich geloht!

Modellprojekt: Anonymisierte Bewerbung

Ob Kennzeichen wie Name, Geschlecht und Nationalität Einfluss auf die Besetzung von Stellen haben, soll der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vor sechs Monaten gestartete Modellversuch klären. Nach sechs Monaten Projektlaufzeit liegt der Zwischenbericht zum Pilotprojekt »Anonymisierte Bewerbungsverfahren« vor.

Hinter den Kulissen: Indra Sarkar stellt sich vor

Wir freuen uns heute Indra Sarkar vorstellen zu können, sie arbeitet im Berliner Büro und betreut unsere Kandidaten aus dem Online-Bereich.

1. Was hast du gemacht, bevor du zu DESIGNERDOCK kamst?
Ich war Projektmanager bei Online Agenturen in München und Berlin (MetaDesign), dann hatte ich mit zwei Kollegen zwei Jahre eine eigene Agentur, danach habe ich mich als Freiberuflicher selbständig gemacht, nunmehr in den Bereichen Personalberatung und Coaching.

2. Was reizt dich an der Personalarbeit?

Es geht letztlich um Menschen mit bestimmten Fähigkeiten, Potenzialen, Wünschen und Hoffnungen. Ich finde es spannend mit ihnen gemeinsam ihren nächsten Schritt auf dem Weg zu finden, der es ihnen ermöglicht wieder ein bisschen erfolgreicher, glücklicher oder was immer sie sein wollen, zu werden.

Was kannst du, was andere nicht können?

Mobil zu sein, ist heute entscheidend für den Erfolg im Beruf. Wer bereit ist, Neues zu entdecken, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – und erlebt mehr als ein Stubenhocker. Diese Botschaft möchte die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) zusammen mit dem EURES-Netzwerk durch die Kampagne »Follow me – The Job Of My Life« jungen Leuten näher bringen.
Zwei Bewerber werden dazu auserkoren, jeweils zwei Wochen durch Europa zu reisen und drei »schräge« Praktika zu absolvieren. Dabei werden die Praktikanten gefilmt, die Filme online präsentiert. Jeder über 18 Jahre und mit Wohnsitz in Deutschland kann sich mit einem Video bewerben.
Thema: »Dein schrägstes Talent – was kannst du, was andere nicht können?«
Die besten Bewerber werden per Online-Voting bestimmt und gehen dann auf Job-Tour. Es warten jede Menge horizonterweiternde Jobs auf die Protagonisten.